Beim Neubau der Stadthalle Chur entstehen 17 Meter hohe Einzelstützen – ein Projekt, das höchste Präzision und Erfahrung verlangt. Mit spezieller Schalung, sensorgesteuerter Betonüberwachung und millimetergenauem Einbau der Bewehrung beweist das Team vor Ort, wie technische Kompetenz und handwerkliches Können perfekt ineinandergreifen.
Reportage:
Neubau Stadthalle Chur
Spezielle Planung, präziser Einbau
Beim Neubau der Stadthalle Chur zeigt sich, wie Technik, Erfahrung und Präzision perfekt zusammenspielen.
Spezieller Bau. Spezielle Planung. Spezielle Konstruktion. Spezieller Einbau.
Beim Neubau der Stadthalle Chur entstehen auf der Seite Richtung Calanda beeindruckende Einzelstützen mit einer Höhe von 17 Metern. Diese Dimensionen stellen höchste Anforderungen an Planung, Material und Ausführung. Die Arbeiten verlangen Präzision, Erfahrung und perfekte Koordination zwischen allen Beteiligten. Schon die Herstellung und Positionierung dieser schlanken Bauteile ist ein technisches Meisterstück, das zeigt, wie anspruchsvoll moderner Bewehrungsbau heute ist.
Spezielle Planung
Zum Einsatz kommt eine mobile Dockaschalung aus Holz und Stahlmodulen, die mehrfach auf- und abgebaut werden kann. Das System ist mit Überwachungssensoren ausgestattet, welche den Betondruck in Echtzeit messen. Diese Daten steuern die Einfüllgeschwindigkeit ab der Pumpe und verhindern, dass der Schalungsdruck zu hoch wird. Damit bleibt die Konstruktion sicher und wiederverwendbar. Die sorgfältige Planung und technische Überwachung sorgen für ein kontrolliertes und effizientes Arbeiten – ein Beispiel für die Kombination aus moderner Technologie und handwerklicher Präzision.
Spezielle Konstruktion
Die Bewehrung der filigranen Stützen erfolgt mit vorgebundenen Bewehrungskörben, die vom Eisenleger liegend aus Einzelpositionen zusammengefügt werden. Jeder Kreuzungspunkt wird sorgfältig gebunden, damit die Körbe beim Anheben mit dem Kran stabil bleiben. Diese Vorarbeit garantiert, dass die Bewehrung exakt sitzt und beim Betonieren ihre volle Tragfähigkeit entfalten kann. Das Zusammenspiel aus Planung, Material und Fachwissen schafft die Grundlage für eine langlebige, sichere und präzise Konstruktion.
Spezieller Einbau
Beim Einbau der Bewehrung ist absolute Präzision gefragt. Der fertige Korb wird mit dem Kran angehoben und millimetergenau in die Schalung abgesenkt – unter der Leitung des erfahrenen Poliers und mit Unterstützung des gesamten Teams. Der Churer Föhn macht die Arbeit auf 17 Metern Höhe zu einer zusätzlichen Herausforderung. Doch durch routinierte Handgriffe, klare Kommandos und Feingefühl gelingt der Einbau reibungslos. Unten angekommen, werden die Körbe mit Schraubverbindungen an den Anschlusseisen fixiert, bevor die Schalung geschlossen und für die Betonage vorbereitet wird.
Fazit
Der Neubau der Stadthalle Chur zeigt eindrücklich, wie spezialisierte Planung, technische Innovation und erfahrene Fachkräfte zusammenwirken. Mit moderner Bewehrungstechnik, sicherer Logistik und präziser Ausführung entstehen Bauwerke, die in Qualität und Ausführung höchsten Ansprüchen genügen – ein weiteres Beispiel für Spaeter-Kompetenz im Bewehrungsbau.